Sonntag, 17. Februar 2008

Trip to Alexandra

Um es gleich vorweg zu nehmen: Alexandra ist keine Frau, sondern eine Stadt. Von den Kiwis (Neuseeländern) liebevoll "Alex" genannt, ca. 30 km von Cromwell entfernt. Dorthin machten wir uns mit dem seitenverkehrten Mazda auf die Reise. Nachdem ich die üblichen fünf Minuten gebraucht hatte, mein Bewusstsein auf das rechts-sitzen / links-fahren einzuschärfen ging es bei windiger aber nur leicht bewölkter Wetterlage entlang des Flusses, dessen Name ich mir wohl nie merken werde, auf die Suche nach dem "Warehouse", ein Supermarkt für Haushaltswaren. Immerhin wollten wir gerne unser eigenes Besteck zum Essen und etwas Geschirr, weil unsere Mitbewohner im Ferienpark "the Chalets" nicht gerade den Meistertitel im Abwasch geholt hatten. Geschirrspülmittel war immer reichlich vorhanden, weil selten gebraucht. Vor allem die asiatischen Nachbarinnen scheinen nicht viel davon zu halten, unsere Gemeinschaftsküche sauber zu hinterlassen, dafür sind sie wohl die Experten, wenn es um ungesunde Mahlzeiten geht.

Nach halbstündiger Fahrt beim Warehouse angekommen, stürzen wir uns nach unserem unaufregenden Einkauf in die umgebenden Strassen des noch freundlich anmutenden Alexandra. Da mir die Geschichte mit dem Sonnenbrand an den Ohrenspitzen noch immer fühlbar am Herzen liegt, entscheide ich mich endlich einen geeigneten Hut für meine Aufenthalte in der ultraviolett geladenen Mittagssonne zu kaufen, da fällt mir ein Schild auf:

Sofort fällt mir der Alltag in London ein, der mittlerweile nicht zuletzt wegen steigender Jugendkriminalität und einigen anderen, auch globalen und politischen Gründen zur 24h Überwachungs- Soap geworden ist. Zwei Strassen weiter, an einer Stelle die wohl nicht überwacht wird, versuchen zwei Typen vor einem Cafe am hellichten Tag mit der Kleiderbügelmethode ein Auto ohne den notwendigen, oder besser: notwendig erscheinenden Schlüssel zu öffnen. Wahrscheinlich wollten die beherzten Menschen tatkräftig verhindern, dass ein ein in der Mittagshitze im Fahrzeug eingesperrtes Hündchen oder gar Kleinkind verenden würde. Da meine Natur (und scheinbar die aller Anwesenden) in diesen Fällen nicht gerade von Neugier geprägt ist, gleiten wir lautlos und unauffällig an dem Schauspiel vorbei. Da wir uns sowieso auf den Weg zurück gemacht hatten, um unterwegs noch ein paar Fotos von der Landschaft zu schiessen, sitzen wir bald darauf im Mazda und fahren auf der linken Seite wieder in die Richtung, aus der wir gekommen waren.

Anbei gibts noch ein paar Fotos, die wir bei unseren kurzen Stops unterwegs geknipst haben.
Morgen gibts dann News vom Big Picture, dem Erlebnisrestaurat in dem wir vorzüglich geschlemmt haben.


Erster Ausblick vom Warehouse Parkplatz in Alex


Unterwegs zurück nach Cromwell


Lake Dunstan und ein Teil von Cromwell